
Das Benachrichtigungs-Medium par excellence im Unternehmen ist sicherlich immer noch Email. Mitarbeiter haben rund um die Uhr Outlook oder ähnlich Emailclients offen, Internet-Browser werden jedoch erst bei Bedarf geöffnet.
Wikis und Weblogs nutzen als Benachrichtigungswerkzeug bevorzugt RSS Feeds. Für die Benutzer im Unternehmen sind diese jedoch nur mit Extra-Aufwand konsumierbar. Online Feed-Reader wie Bloglines oder Google Reader demonstrieren eindrucksvoll, wie leicht sich Feeds konsumieren lassen, sind aber nicht für den geschlossenen Einsatz im Intranet konzipiert.
Das Suchen nach einer Lösung lohnt sich jedoch, schließlich schafft die Kombination von Feeds mit Weblogs ganz neue Möglichkeiten für die Unternehmenskommunikation. Das Erschaffen von hocheffizienten Nachrichtenkanälen wird zum Kinderspiel wenn diese Basisprobleme erst einmal aus dem Weg geräumt sind.
Für die Nutzung ist Training und ein Umlernen nötig: Entweder muss der bestehende Email-Client um Feed-Funktionen erweitert werden, oder wir etablieren ein Webportal als Zentrum der Unternehmenskommunikation.
Will ich derzeit ein Weblog als Nachrichtenkanal etablieren, ist der praktikabelste Ansatz der, auch einen Email-Newsletter zu verschicken. Für manchen Nachrichten mit sofortiger Versendung (wichtige Systeminfos), für andere mit regelmässiger Frequenz (täglich, wöchentlich...).
Mitarbeiter sollten dabei Eigenkontrolle über das Anpassen, Abonnieren oder Abstellen von Newsletter-Inhalten haben. Im Idealfall stellen sie die gewünschten Inhalte per Klick zusammen.
Das Aufsetzen einer solchen Newsletterfunktion kriege ich jedoch nicht geschenkt: Soziale Applikationen liefern zwar durch die Bank Feed-Funktionen, jedoch nur selten Newsletter-Unterstützung.