Oktober 2008 Archive

Eine Richtlinie (Policy) für eine Soziale Applikation legt für eine Gruppe fest, wie sie das Werkzeug gemeinschaftlich einsetzen will. Die Policy hat damit im Unternehmen drei primäre Aspekte:

  • Sie gibt dem Unternehmen ein gewisses Maß an Kontrolle über die Inhalte
  • Sie gibt den Inhalts-Erstellern Antworten auf Fragen, die sie daran hindern Inhalte einzustellen
  • Sie löst Spannungen auf, die im Teamwork (sozialer Aspekt) und in der Unternehmenshierarchie auftreten
Unserer Beobachtung nach scheitert die Einführung der meisten sozialen Applikationen daran, dass eine solche Richtlinie zu Anfang nicht gemeinschaftlich gefunden und aufgesetzt wird.
30. Oktober 2008

Weblog, Wiki und was noch?

Im Juni haben wir die Frage "Weblog oder Wiki?" gestellt, und kamen zum Ergebnis, dass man als Unternehmen beides braucht. Beides sind Soziale Applikationen, beide tauchten ungefähr zur selben Zeit im Web 2.0 auf, aber definitiv lösen sie unterschiedliche Probleme in der Unternehmens-Kommunikation. Einsatzidee: Wikis fördern das Schöpfen dessen, was ich als Unternehmen so alles weiß. Weblogs hingegen bewerben dieses neu geförderte Wissen nach außen.

birdwire.jpgDoch damit ist diese Kette nicht zuende, denn Kommunikation läuft in der Regel noch viel knapper und prägnanter ab, und es ist durchaus wichtig, das zu beachten. Für viele Mitarbeiter ist das Erstellen eines Blog-tauglichen Artikels zu Anfang durchaus schwierig. Es braucht Zeit, seinen eigenen Stil dafür zu finden.

Es gibt jedoch auch einen einfacheren Einstieg in die Enterprise2.0-Welt: Das sogenannte MicroBlogging.
29. Oktober 2008

Startfieber

obst.jpgUnser Thementag "Web 2.0 im Unternehmen" rückt immer näher, und wir haben uns in den letzten Wochen gewaltig ins Zeug gelegt, um einen guten und runden Themenmix dafür zu schaffen. Ein wenig merkt man das sicherlich auch an den spärlichen Updates auf unserem Blog. Nun ist die Veranstaltungs-Vorbereitung aber so gut wie abgeschlossen, die Vorträge fertig und auf den allerneuesten Stand gebracht, und wir haben das Gefühl, dass das Ganze eine runde Sache wird.

Zeit genug für uns also, auch hier wieder Inhalte einfließen zu lassen. Unsere Themenlisten dafür sind jedenfalls randvoll, und somit wird es beim Mitlesen hier in der nächsten Zeit einiges Neues zu Entdecken geben.

Wer mit minimalen Zeitaufwand das Maximum hier herausholen will, sollte darum vielleicht unseren Feed abonnieren. Wir würden uns jedenfalls sehr darüber freuen! Und falls sie noch nicht wissen, wie das am einfachsten von statten geht: "Keine Sorge", einer der nächsten Einträge wird sich mit dem dazu passende Thema Feedreader beschäftigen.

Feeds sind in vielen Unternehmen noch ein Stiefkind, und das wie wir denken völlig zu unrecht. Sie sind der Klebstoff des Web 2.0 / Enterprise 2.0, und erst mit ihnen wird es kinderleicht, Internet-Inhalte zu abonnieren, statt mit viel Zeitaufwand Webseiten immer und immer wieder besuchen zu müssen. Mehr relevante Informationen erhalten, und das mit weniger Zeitaufwand im Intra-/Internet: Wir denken, das sollte für jedes Unternehmen von Interesse sein.