Vor 9 Jahren fiel einer der Startschüsse für die Sozialen Applikationen des Web 2.0: Das sogenannte "Cluetrain Manifest" wurde von Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger veröffentlicht.
Das Cluetrain Manifest enthält 95 Thesen darüber, wie sich das Verhältnis zwischen Kunden und Unternehmen im Zeitalter des Internets verändern wird und bezieht sich dabei primär auf neue Kommunikationswege, die das Web oder Mobiltelefone erschließen. Zusätzlich wagt es eine Prognose, welchen Einfluß dieses Verhältnis auf das Marketing nehmen muss.
Für uns ist das Ganze auch nach 9 Jahren noch von Interesse, denn es geht offensichtlich um das, was wir als Soziale Applikationen bezeichnen.
Ein Blick in die Thesen lohnt sich also durchaus, und das insbesondere, weil immer wieder neue Soziale Applikationen auftauchen werden, auch wenn die, die das Web 2.0 mit im Gepäck hat, längst ein Standard geworden oder in Vergessenheit geraten sind.
Das Cluetrain Manifest enthält 95 Thesen darüber, wie sich das Verhältnis zwischen Kunden und Unternehmen im Zeitalter des Internets verändern wird und bezieht sich dabei primär auf neue Kommunikationswege, die das Web oder Mobiltelefone erschließen. Zusätzlich wagt es eine Prognose, welchen Einfluß dieses Verhältnis auf das Marketing nehmen muss.Für uns ist das Ganze auch nach 9 Jahren noch von Interesse, denn es geht offensichtlich um das, was wir als Soziale Applikationen bezeichnen.
Ein Blick in die Thesen lohnt sich also durchaus, und das insbesondere, weil immer wieder neue Soziale Applikationen auftauchen werden, auch wenn die, die das Web 2.0 mit im Gepäck hat, längst ein Standard geworden oder in Vergessenheit geraten sind.
Die Thesen des Cluetrain Manifests sind in mehrere Gruppen zerlegbar:
- Zunächst werden Marktplätze als das herausgestellt, was sie klassisch sind: Orte, an denen Gespräche stattfinden
- Hyperlinks innerhalb des Internets werden als Hierarchie-brechende Elemente vorgestellt. Sie verbinden Menschen innerhalb des Marktes.
- Analog dazu entsteht durch Links auch eine neue Kommunikationsschiene im Unternehmens-Intranet.
- Menschen im Internet stellen schnell fest, dass sie durch Kommunikation wertvollere Informationen erhalten als von Verkäufern innerhalb des Unternehmens.
- Der Markt tendiert dabei dazu, intelligenter zu werden als das Unternehmen, und das unter anderem deshalb weil jegliche Information frei fliessen kann.
- Unternehmen müssten sich daher zwangsweise in diese neuen Marktplätze einbringen und sich daran gewöhnen, dessen Kommunikationsmittel zu nutzen.
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