Neues in der Kategorie Email

KosaidoEingangSchild.jpgDie Vorträge unseres Thementags "Web 2.0 im Unternehmen" stehen absofort zum Download bereit:

Sämtliche Vorträge wurden als PDF hinterlegt, sie benötigen für das Ansehen einen entsprechenden Reader.

Eine interaktive Version der Vorträge wandert in den nächsten Tagen auf unsere Webseite.

Der Vortrag von Herrn Walden (Toshiba Electronics Europe) sollte auf seinen Wunsch hin nicht offen eingestellt werden, sie können jedoch über uns Kontakt mit Herrn Walden aufnehmen falls es Fragen gibt.
p1_toomuchemail.jpgNeben Spam nervt eine Form von Emails im Unternehmen besonders, und das sind sogenannte Breitband-Emails an mehr als eine handvoll von Empfängern. Im Extremfall laufen diese Emails an jeden Mitarbeiter im Unternehmen. Und extrem ärgerlich oder manchmal auch unfreiwillig komisch wird es, wenn ebenso breitbandig und wieder über alle Teilnehmer darauf geantwortet wird.

Nachrichtenkanäle sind im Enterprise-2.0-Umfeld eine besondere Form von Weblogs.
Im Vergleich zwischen Emailbox und Weblog verhalten sich Nachrichten und Kommentare grundlegend unterschiedlich: Auf einem Weblog werden Kommentare erst sichtbar, wenn man in die Nachricht hineinnavigiert, außerdem bleibt der Zusammenhang zwischen Nachrichten und Kommentaren jederzeit gewahrt.
email_vs_weblog.jpg Es spielt darüber hinaus keine Rolle, wann ein Empfänger auf einen Kanal aufgeschaltet wird: Er hat immer Zugang zur kompletten Historie. Ein weiterer klarer Vorteil des Weblogs ist, dass Dateien nicht redundant in mehrere Boxen verteilt werden, sondern zentral und für alle gemeinsam auf ein und dem selben Server vorliegen.
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Das Benachrichtigungs-Medium par excellence im Unternehmen ist sicherlich immer noch Email. Mitarbeiter haben rund um die Uhr Outlook oder ähnlich Emailclients offen, Internet-Browser werden jedoch erst bei Bedarf geöffnet.

Wikis und Weblogs nutzen als Benachrichtigungswerkzeug bevorzugt RSS Feeds. Für die Benutzer im Unternehmen sind diese jedoch nur mit Extra-Aufwand konsumierbar. Online Feed-Reader wie Bloglines oder Google Reader demonstrieren eindrucksvoll, wie leicht sich Feeds konsumieren lassen, sind aber nicht für den geschlossenen Einsatz im Intranet konzipiert.

Das Suchen nach einer Lösung lohnt sich jedoch, schließlich schafft die Kombination von Feeds mit Weblogs ganz neue Möglichkeiten für die Unternehmenskommunikation. Das Erschaffen von hocheffizienten Nachrichtenkanälen wird zum Kinderspiel wenn diese Basisprobleme erst einmal aus dem Weg geräumt sind.

Für die Nutzung ist Training und ein Umlernen nötig: Entweder muss der bestehende Email-Client um Feed-Funktionen erweitert werden, oder wir etablieren ein Webportal als Zentrum der Unternehmenskommunikation.

Will ich derzeit ein Weblog als Nachrichtenkanal etablieren, ist der praktikabelste Ansatz der, auch einen Email-Newsletter zu verschicken. Für manchen Nachrichten mit sofortiger Versendung (wichtige Systeminfos), für andere mit regelmässiger Frequenz (täglich, wöchentlich...).

Mitarbeiter sollten dabei Eigenkontrolle über das Anpassen, Abonnieren oder Abstellen von Newsletter-Inhalten haben. Im Idealfall stellen sie die gewünschten Inhalte per Klick zusammen.

Das Aufsetzen einer solchen Newsletterfunktion kriege ich jedoch nicht geschenkt: Soziale Applikationen liefern zwar durch die Bank Feed-Funktionen, jedoch nur selten Newsletter-Unterstützung.